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Wohin geht die Reise?

von Michael Frankenberg27.01.2016
Digitale Vernetzung


Das Internet der Dinge, Industrie 4.0 und deren Chancen für den öffentlichen Personenverkehr.

Digitalisierung und Öffentlicher Personenverkehr – passt das zusammen? Wir finden, durch Industrie 4.0 sind die Chancen für die Neuentdeckung von Bus und Bahn größer denn je! Wir steuern mit Smartphones und Apps unser tägliches Leben, können bis auf wenige Meter genau unsere Pakete verfolgen, per Tablet den Heizungsstand kontrollieren und mit dem Smartphone unser Car2Go öffnen. Dank digitaler Technologien hat auch die Fahrt mit den Öffentlichen stark aufgeholt: Von der Ticket-Buchung über die Navigation zum richtigen Wagen und zum reservierten Platz über Informationen zum Umstieg bis hin zum Routing an die Tür – der Content, der in unseren HAFAS-Apps steckt, wird zunehmend detaillierter und liefert zusätzlich zur Fahrplanauskunft Mobilitätslösungen mit Reisebegleitung von A bis Z.Zitat_Michael_Frankenberg

Durch immer mehr Sensoren um uns herum können wir besser mit der Technik in mobilen Geräten kommunizieren und umgekehrt. Smartphones z.B. erkennen inzwischen sogar, ob wir auf einem Berg stehen und wann wir mit unserer aktuellen Schrittgeschwindigkeit den nächsten Bahnhof erreichen werden. Das machen wir uns als Softwarespezialisten zu Nutze und passen unsere Apps dementsprechend an. Zudem sind wir aktiv an der Erprobung neuer technischer Infrastrukturen beteiligt. Etwa bei der Ausstattung der Bahnhöfe mit Beacons, die das Routing innerhalb von Gebäuden ermöglichen. Am Berliner Bahnhof Stadtmitte realisieren wir mit der BVG derzeit ein Pilotprojekt, das die Orientierung in U-Bahn-Anlagen sowie während der Fahrt im Tunnel mittels Beacons vereinfacht.

Apps im Dialog mit Verkehrsunternehmen und Kunden

Verkehrsunternehmen kommunizieren durch Apps mit den Fahrgästen, aber geht das nicht auch andersherum? Warum sollen Fahrgäste nicht mit Hilfe ihrer App dem Busfahrer signalisieren, bis wohin sie fahren wollen, bis sie aus- oder umsteigen möchten? Das Zusammenspiel unserer Apps für Endkunden und Fahrer, wie es mit HAFAS Smart VMS stattfindet, bietet schon heute die Möglichkeit, den roten Stop-Knopf im Bus über die App zu drücken, oder noch besser, den genauen Fahrtwunsch inklusive Umstieg und Anschlusssicherung abzubilden. Dadurch weiß der Fahrer genau, wo wie viele Leute ein- und aussteigen wollen und wo auf Anschlussfahrgäste gewartet werden muss. Die Fahrer-Apps kommunizieren untereinander, die Leitstelle muss nicht mehr eingreifen.

Die Zukunft ist smart

Die digitale Entwicklung bietet spannende Möglichkeiten. Mit unserem HaCon Mobility Lab in Berlin forschen wir intensiv an der intelligenten Vernetzung aller relevanten Fortbewegungsmittel. Die Smartwatch wird noch größeren Stellenwert erhalten und insbesondere das Ticketing und die Navigationsmöglichkeiten deutlich erweitern. Der öffentliche Personenverkehr, der einst zwecks Massenbeförderung etabliert wurde, erfährt einen Paradigmenwechsel – er wird zunehmend individueller erleb- und steuerbar.

Grafik: © fotolia / ellagrin

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